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Bildschirmlesegeräte
Ein Bildschirmlesegerät bzw. ein sogenanntes stationäres Lesegerät eignet sich bestens zum Lesen von längeren Texten. Damit können sehbehinderte Menschen wieder eigenständig die Tageszeitung lesen, Familienfotos betrachten, Kreuzworträtsel ausfüllen oder handarbeiten, wie z. B. stricken
Im Vergleich zu einer elektronischen Lupe lässt sich der zur Vergrößerung erfasste Bereich, mit dem leicht beweglichen Kreuztisch unter der Kamera verschieben. Je nach Sehanforderung können der Farbkontrast und der Vergrößerungsbedarf individuell eingestellt werden. Zudem gibt es transportable, mobile Bildschirmlesegeräte, die sich für den mobilen Einsatz leicht zusammenklappen lassen.
Bildschirmlesegerät mit Sprachausgabe
Ab einem 25-fachen Vergrößerungsbedarf ist das Lesen meist sehr mühsam, da nur wenige Buchstaben bzw. Wörter auf dem Bildschirm abgebildet werden können. In diesem Fall empfiehlt sich ein Bildschirmlesegerät mit integrierter Vorlesefunktion. Hierbei wird der Text von einer natürlich klingenden Sprachausgabe vorgelesen und gleichzeitig auf dem Monitor vergrößert dargestellt.

Wird ein Bildschirmlesegerät von der Krankenkasse übernommen?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in der Regel die Kosten für ein Standardgerät. Ein Lesegerät kommt bei einem ärztlich festgestellten, mindestens 8-fachen Vergrößerungsbedarf in Betracht. Der Visus sollte auf dem besseren Auge 0,1 oder kleiner betragen.
Wieder entspannt Zeitung lesen – Finden Sie das passende Bildschirmlesegerät.
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